Pädagogische Arbeit

Socken im Atlier

 „Kinder sind – ebenso wie Dichter, Musiker und Naturwissenschaftler – eifrige Forscher und Gestalter. Sie besitzen die Kunst des Forschens und sind sehr empfänglich für den Genuss, den das Erstaunen bereitet“
Loris Malaguzzi

Angelehnt an die Reggio Pädagogik (siehe Startseite „Historie Reggio“) arbeiten wir nach dem teiloffenen Prinzip. D. h., Sie begeleiten ihr Kind jeden Morgen in seine feste Gruppe. Nach dem „Morgenkreis“ gehen bei uns jedoch alle Türen auf und die Kinder können sich selbstständig und frei in unseren Räumen bewegen.

Kinder verfügen von Geburt an über die nötigen Kompetenzen aus sich selbst heraus ihre Weiterentwicklung zu initiieren. Bereits sehr junge Kinder haben differenzierte Wahrnehmungsmöglichkeiten, eine hohe Konzentrationsfähigkeit und entwickeln eine erstaunliche Ausdauer, wenn sie sich forschend und experimentierend mit dem Gegenstand ihres Interesses befassen. Frage- bzw. Problemstellungen wollen eigenständig geklärt oder gelöst werden. Die Aufgabe unserer Erzieherinnen besteht darin, den Kindern alle Möglichkeiten zu öffnen, experimentierend eigene Antworten und Erklärungen zu finden, nicht aber ihnen bekannte Inhalte oder “wissenschaftliche“ Erkenntnisse zu vermitteln. Bei diesen Projektarbeiten machen die Kinder ihre Erfahrungen und Entdeckungen im engen sozialen Kontakt mit anderen Kindern und den Erwachsenen, die im Projekt mitarbeiten. Sie diskutieren und beraten die erlangten Erkenntnisstände und vereinbaren dann die Ergebnisse.

Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit ist die Möglichkeit, dass Fehler gemacht werden, oder dass ein erwartetes Ergebnis nicht eintritt. Bei uns sind Fehler nicht peinlich, sondern bilden wichtige Erkenntnisschritte und sind daher erwünscht..
„Ein Fehler ist kein Fehler sondern eine in diesem Zusammenhang nicht brauchbare Lösung.“ Taylor